· 

Paris entdecken – Architektur, Boulevards & Genuss

Ein Spaziergang durch die Stadt mit offenem Blick und kleinen kulinarischen Pausen

Claudia Eckert-Büttner, Inhaberin von ReiseArchitekTour bei einem Tag in Paris
Claudia Eckert-Büttner, Inhaberin von ReiseArchitekTour bei einem Tag in Paris

Paris ist eine Stadt, die man zu Fuß erleben möchte, mit allen Sinnen und Zeit, sich treiben zu lassen. Ob allein, zu zweit oder mit FreundInnen: Architektur, Stadtleben und kleine Entdeckungen gehören hier zusammen.

 

Auf meinem Spaziergang zeige ich dir besondere Orte, kleine architektonische Highlights und genussvolle Pausen, genauso, wie ich es selbst immer wieder liebe.

 

Tipp für eine organsierte Städtereise

Wenn du Lust hast, diese Eindrücke noch intensiver zu erleben, lade ich dich herzlich ein, unsere Architekturreise ArchitekTour Paris vom 15. - 18. April 2026 zu entdecken. Vier Tage Architektur, Stadtentwicklung, Kunst und Kulinarik, begleitet, kuratiert und mit viel Raum fürs eigene Erleben.

 

Die Route führt vorbei an bekannten Klassikern und stillen Ecken, durch weitläufige Boulevards und verwinkelte Gassen, immer wieder unterbrochen von kleinen Cafés, Bäckereien oder Restaurants. Es geht nicht um Tempo oder To-do-Listen, sondern um Atmosphäre, Details und das Gefühl für die Stadt.

 

Paris entfaltet seinen Charme oft genau dort, wo man kurz innehält, schaut, probiert – und einfach bleibt.

 


Ankommen – Paris ist näher als man denkt

Von Stuttgart aus ist Paris überraschend schnell erreichbar. Der TGV bringt dich in rund drei Stunden direkt zum Gare de l’Est – ohne Umsteigen, ohne Stress. Für mich eine der schönsten Arten zu reisen: einsteigen, durchatmen, ankommen.

 

Und dann – ganz typisch Paris – zuerst ein Croissant mit Café Crème oder Café au Lait.

 

Mein Tipp: Gleich rechts aus dem Bahnhofsgebäude befindet sich ein nettes, neues Café. Hier hat sich in den letzten Jahren ein schöner neuer Stadtraum mit Grün entwickelt – schon bei der Ankunft spürst du Pariser Lebensqualität.

 

Vom Boulevard de Strasbourg geht es Richtung Boulevard Saint-Denis, bis zur Porte Saint-Denis. Hinsetzen. Zuhören. Stimmen, Schritte, Sprachen. Das ist Paris. Und jedes Mal wieder ein kleines Ankommen bei sich selbst.

Bahnhof Gare de L'Est in Paris - der Ostbahnhof in Paris
Bahnhof Gare de L'Est in Paris - der Ostbahnhof in Paris

Zu Fuß durch Haussmanns Paris

Ob Metro oder zu Fuß? Beides funktioniert hervorragend. Mein Herz schlägt fürs Gehen. Denn Paris offenbart seine Architektur im Vorbeilaufen: diese hellen, großzügigen Haussmann-Bauten, rhythmisch gereiht, elegant und irgendwie selbstverständlich.

 

Ihr Geheimnis liegt im Stein – ein Kalkstein, der bei Regen weiß bleibt, gewonnen einst bei Château-Landon. Ich liebe diese Fassaden, die auch nach über 100 Jahren noch wunderschön anzuschauen sind – und sicher genauso schön zum Wohnen.

 

Ein kleiner Schlenker nach Westen lohnt sich: der Palais Royal mit seinem Ehrenhof. Seit die Autos verschwunden sind, lässt sich Daniel Burens Les Deux Plateaux ganz in Ruhe erleben – ein faszinierender Dialog zwischen klassischer Architektur und zeitgenössischer Kunst. Hier spürt man, wie Paris sich verändert: mehr Raum für Menschen, RadfahrerInnen und Grünflächen. StadtplanerInnen, LandschaftsarchitektInnen und die Bürgermeisterin haben diese Entwicklungen tatkräftig vorangetrieben.

 

 

 

Überall kleine Details, die das Leben angenehmer machen: breite Gehwege, Bäume für Schatten, Plätze zum Verweilen. Radwege sind markiert und RadfahrerInnen jeden Alters sind unterwegs in vielfältigem Pariser Modeoutfit– die Stadt wirkt lebendig, aber entspannt.

 

Ich liebe es, hier zu stehen, die Atmosphäre aufzusaugen und die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Zukunft zu sehen: klassischer Haussmann trifft auf moderne Kunst und urbane Freiräume. Paris fühlt sich hier frisch, offen und wunderbar lebendig an.

Fondation Cartier – Jean Nouvels industrielle Kathedrale

Nur ein paar Schritte weiter öffnet sich die Fondation Cartier pour l’art contemporain – und schon das Gebäude selbst ist ein Erlebnis. Ich liebe es, hier zu stehen, die Klarheit der Glasfassade zu sehen, das Licht zu spüren und diese besondere Spannung zwischen Innen und Außen zu erleben.

 

Freundliche junge KunstvermittlerInnen, oft Studierende, laufen umher – immer bereit für ein kleines Gespräch. Keine Scheu: ich ermutige meine Gäste immer, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Genau das macht den Besuch lebendig.

 

 

Mein Tipp: Die Zeittickets unbedingt vorab buchen. Der Einlass ist entspannt, kleine Verspätungen kein Problem. Jacke und Tasche in der Vestiaire abgeben – und dann einfach eintauchen, staunen, sich treiben lassen.

 

Überall Kunst – und alles scheint miteinander verbunden: die Ausstellungen, die Wortwände, der Sydney Cloud Arch von Junya Ishigami im Maßstab 1:4, der sich über den Garten spannt. Und natürlich das Gebäude selbst: Jean Nouvel spricht von einer „industriellen Kathedrale“ – Transparenz, Licht, große Spannweiten. Auf Fotos kaum zu erfassen. Hier muss man einfach selbst sein.

 

Mein Architektur-Extra: Wer mag, kann sonntags an den Architekturführungen teilnehmen (unbedingt vorher vorbuchen!). Besonders spannend sind für mich die Verbindungen zur Architektur des 19. Jahrhunderts und die Geschichte des ehemaligen Hotels, das einst 1.200 Zimmer hatte – man fühlt die Dimensionen und den Geist der Vergangenheit, während man im lichtdurchfluteten Gebäude steht.

Kulinarische Pausen gehören dazu

Mit all diesen Eindrücken geht es über die Pont Neuf nach Saint-Germain-des-Prés. Architektur macht hungrig. Im Maison Sauvage in der Rue de Buci – üppig, lebendig, fast wie ein kleines Bühnenbild – sind ein Glas Wein und ein Avocadotoast die perfekte Grundlage für Gespräche über Kunst und zeitgenössische Architektur. Paris mit allen Sinnen.

Gut wohnen – eine Herzensempfehlung

Gut wohnen – eine Herzensempfehlung Ein guter Ort zum Wohnen macht in Paris den Unterschied.

 

Auf meiner Seite Lieblingsplätze empfehle ich eines der schönsten Boutiquehotels der Stadt – persönlich erlebt, sehr geschätzt und immer wieder ein kleines Zuhause auf Zeit.

 

Stilvoll, gut gelegen und mit genau der Atmosphäre, die man nach einem architekturreichen Tag schätzt. Dazu ein zauberhafter kleiner Innenhof, in der Lobby zum Verweilen auf Sofa oder Sessel und immer inmitten von frischen Blumen – hier, bin ich mir sicher, fühlt man sich wohl.

Boutique Hotel in Paris - ein Lieblingsplatz und Ort zu Wohlfühlen
Boutique Hotel in Paris - ein Lieblingsplatz und Ort zu Wohlfühlen

Und morgen?

Am nächsten Tag wartet bereits das nächste Highlight: die Bourse de Commerce – Collection Pinault. Architektur der Transformation – feinfühlig und kraftvoll zugleich. Aber das erzähle ich ein anderes Mal.

 

Oder ihr nutzt die Chance für exklusive Innenbesichtigung und Führung mit meiner Kollegin und Guidin in Paris im Rahmen meiner nächsten ArchitekTour Paris vom 15. - 18. April 2026.

 

Unser Besuch ist schon jetzt vorgebucht. Hier gibt es mehr Infos, Programm und Anmeldung.


Paris architektonisch erleben – miteinander im Austausch

Solche Tage zeigen mir immer wieder, wie vielschichtig Paris ist – und wie bereichernd es ist, einfach mal raus für eine kleine Auszeit und Architektur gemeinsam zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen. Genau daraus entstehen meine ArchitekTouren.

 

Wer Paris nicht nur besuchen, sondern architektonisch verstehen und genießen möchte, dem lege ich meine ArchitekTour Paris | 15.–18. April 2026 ans Herz: vier Tage Architektur, Stadtentwicklung, Kunst und Kulinarik – begleitet, kuratiert und mit viel Raum fürs eigene Erleben.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

ReiseArchitekTour · Reisebüro

Claudia Eckert-Büttner (vorm. Claudia Epple)

Richard-Wagner-Straße 12 · 93055 Regensburg

Fon +49 173 66 50 155